
Einwegkleidung
Einwegkleidung ist Schutzkleidung, die für den einmaligen oder nur sehr begrenzten Gebrauch vorgesehen ist und danach entsorgt wird. Sie wird häufig eingesetzt, wenn eine Kontamination mit Gefahrstoffen, biologischen Arbeitsstoffen oder Schmutz zu erwarten ist und eine Wiederaufbereitung unwirtschaftlich oder hygienisch problematisch wäre. Typische Beispiele sind Einweg-Overalls, Hauben, Schürzen, Handschuhe oder Überschuhe. Die Kleidung muss aus geeigneten Materialien bestehen, die den jeweiligen Einwirkungen standhalten, zugleich aber Bewegungsfreiheit und Tragekomfort ermöglichen. Wichtig ist eine fachgerechte Entsorgung, insbesondere wenn die Einwegkleidung selbst kontaminiert ist und als gefährlicher Abfall gilt. Arbeitgeber sollten klar regeln, wann Einweg- statt Mehrwegkleidung zu verwenden ist und wie An- und Ablegen sicher erfolgt.
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